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Vallone, Raf

Ein Fußballstadion ist der einzige Ort, an dem man brüllen kann, ohne gleich für einen Sänger gehalten zu werden.

van Basten, Marco

(WM 2006 als niederländischer Nationaltrainer auf die Frage, was passiert, wenn die Freundinnen der Spieler die Mannschaft besuchen) Es kommen ja nicht nur die Freundinnen, sondern auch die Ehefrauen. Es wird viel Betrieb herrschen.

van Bronckhorst, Giovanni

Wenn sein Schuss rein gegangen wäre, hätte das Ergebnis anders aussehen können. (Über eine vergebene Chance von Gabriel Amato)

van Hoogdalem, Marco

(in Erwartung der Entbindung seines Kindes) In Kaiserslautern hab´ ich gedacht, es wird ein Roter Teufel, jetzt bin ich froh, dass es kein Frankfurter Würstchen wird.

van Marwijk, Bert

(als BVB-Trainer auf die Frage, warum er im Anschluß an das Spiel gegen Bielefeld auf sein obligatorisches Bier verzichtet habe.) Die haben mir keins gegeben.

Venables, Terri

Bestimmte Leute sind für mich und andere stehen auf meiner Seite.

Die Chancen stehen fifty-fifty, die letzten zwei hängen nicht vom Fußball ab.

Entweder Du gewinnst oder Du verlierst. Dazwischen gibt es nichts.

Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmal das gleiche erwarten.

Sie haben die Positionen nicht verändert. Sie haben sich nur anders aufgestellt.

Venison, Barry

Die Rumänen sind portugiesischer als die Deutschen.

Verlaat, Frank

Wenn wir jedes Spiel mit zehn Mann beenden, brauchen wir keinen neuen Stürmer. Da wird ja eh immer einer gegen einen Mittelfeldspieler ausgewechselt.

Viduka, Mark

Mich würde es nicht stören, alle Spiele zu verlieren, wenn wir die Meisterschaft gewinnen.

Vogel, Eberhard

Vor allen Dingen nach vorne hatten wir wenig Chancen.

Vogel, Johann

(WM 2006, als schweizer Kapitän) Wir sind jung, aber erfahren. Daher sind wir eigentlich nicht jung.

Vogt, Henry

Yeboah blieb heute sehr blass.

Vogts, Berti

Wenn er im Ballbesitz ist, hat er glänzende Zähne.

(als Mannschaftskapitän bei der WM 1978 in Argentinien zur Folterpraxis des dortigen Militärregimes) Ich bin mir sicher, unserer Mannschaft wird nichts passieren.

(bei der Frauen-WM in den USA) Hinten spielt die deutsche Mannschaft Mann gegen Mann.

(nach der WM 98 im Sportstudio) Im Halbfinale haben wir die ersten 40 Minuten hervorragenden Fußball gespielt. (Deutschland ist im Viertelfinale ausgeschieden)

(über die verspätete Ankunft von Mario Basler in Südafrika) Der ist noch nicht hier. Der Flug nach Kapstadt war ein Nichtraucherflug. Da konnte er nicht.

(vor dem WM-Spiel gegen Kroatien) Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.

(zu der Feststellung, er hätte mit der Wunschelf von Paul Breitner gespielt) Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Aufstellung geändert.

Bei einem Sieg werden sie von der Wolke der Euphorie getragen, ja.

Da wir nicht voll auf Niederlage spielen, spielen wir voll auf Sieg.

Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe.

Das war ein Jahrhundertspiel, in dem der Ball viele Liebhaber hatte.

Der Deutsche hat nie Angst.

(über seine Rolle in einem Kriminalfilm) Der Mörder bin ich nicht. Und mit Fußball hat meine Rolle auch nichts zu tun - das können andere ja besser.

(zu den Berti-raus-Rufen in der BayArena) Die Fans können ja nicht rufen: Berti bravo.

Die Stimmung ist nach wie vor gut. Das war schon bei der Niederlage bei 1860 München zu spüren.

Diese Siegermentalität wollen wir auch mental rüberbringen.

Es ist schwer, Jürgen Kohler zu verkraften. (gemeint: Jürgen Kohlers Ausfall zu verkraften)

Gerade diesen Nike-Spot sehe ich sehr negativ. Es beginnt jetzt die Reisezeit. Stellen Sie sich nur vor, die Kinder beginnen jetzt auf den Flughäfen mit Bällen herumzudribbeln ...

Haß gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.

Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.

Ich gratuliere die Bayern.

(am letzten Spieltag, kurz vor seiner Entlassung) Ich hoffe, wir werden eine bessere Saison spielen.

(Es waren Kovac und Ballack) Ich will gar nicht damit anfangen, unsere Ausfälle aufzuzählen.

Ich will ja nicht sagen, daß der Job mich ausgesogen hat wie ein Vampir, aber selbst beim Essen daheim oder beim Zusammensein mit Freunden war ich geistig abwesend.

Jetzt ist alles offen, frei und fröhlich.

Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet.

Lucio ist kein Brasilianer, er ist ein Athlet.

Man kann einen Baum nicht beschneiden, wenn die Wurzeln nicht in Ordnung sind. Bis der deutsche Fußball wieder oben ist, dauert es zehn Jahre.

Schalke hat das Mittelfeld schnell überbrückt, mit schnellen, äh, Mittelfeldspielern.

Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.

Vielleicht war es mit mir wie mit Helmut Kohl. Dessen Gesicht haben sie ja auch nicht mehr gewollt.

Wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er.

Wenn jeder Spieler 10 Prozent von seinem Ego an das Team abgibt, haben wir einen Spieler mehr auf dem Feld.

Wenn wir Deutschen tanzen, und nebenan tanzen Brasilianer, dann sieht das bei uns eben aus wie bei Kühlschränken.

Wie der Afrikaner lebt, so spielt er auch Fußball.

Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren.

Wir werden alle Gewißheiten bis zuletzt ausschöpfen.

Wir wissen alle, dass Mario nicht gesagt hat, was er gesagt hat, was er gesagt haben soll, dass er es gesagt hat.

Wohlstandsjünglinge! Fußballer müssen wieder lernen, daß Qualität von Qual kommt.

Vogts, Justin

Mama, sag Papa nicht, wie sehr ich mich auf Paris gefreut habe.

(zu den Schauspiel-Künsten seines Vaters) Streng dich an - vielleicht wird das ja ein neuer Beruf für dich!

Völler, Rudi

(bei seinem Amtsantritt in Leverkusen) Von der klassischen Wohnqualität her gibt es sicher Posten, die schöner sind. Aber als ich in Rom Antonio Cassano vom Training nach Hause schicken mußte, hat es mir auch nix genutzt, daß ich mir danach stundenlang das Colosseum anschauen konnte. Da hätte ich auch aufs Bayer-Kreuz sehen können.

(über Reiner Calmund) Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, sowas nennt man im Volksmund, glaube ich, Alcoholic.

Christoph Daum freut sich riesig, dass wir hier heute gewonnen haben, das hat er mir auch im Vorfeld gesagt.

(über Carsten Jancker, dem wegen eines vergessenen Reisepasses der New-York-Trip des FC Bayern erspart blieb) Da hat sich Carsten clever verhalten. Aber hoffentlich hat er jetzt den Pass dabei, denn in Albanien braucht er ihn.

Das ist meine Hausstrecke. Auf der A3 von Leverkusen nach Frankfurt kenne ich jede Ausfahrt, jede Gaststätte, jedes Schnitzel und jede Currywurst.

(Rudi Völler auf die Frage eines australischen Journalisten, warum so wenig Australier in der Bundesliga spielen) Das wird an der Sprache liegen.

(auf die Frage, wie ihm denn die Rede von Bundeskanzler Schröder anläßlich der 100-Jahr-Feier des SV Werder Bremen gefallen habe) Die hat doch der Willi Lemke geschrieben.

(nach dem 4:2-Sieg in Griechenland) Ich habe versucht, den Spielern das Gefühl zu geben, dass sie Fehler machen dürfen. Das haben sie bis auf wenige Ausnahmen gut gemacht.

Ich kriege viel, aber ich habe auch eine große Familie. Zwei Frauen müssen ernährt werden und vier Kinder.

Man darf ihn über ihn jetzt nicht das Knie brechen.

Vielleicht ist es ein Vorteil, dass diesmal nicht jeder Leverkusen als Meister erwartet.

Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.

Wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit.

Wir waren ängstlich und gar nicht mutig.

Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!

Vollmann, Peter

(ex-Trainer von Fortuna Köln zur Tatsache, dass die Finanzmisere des Klubs nur durch den Zweitligaaufstieg behoben werden kann) Das Beste ist, wir ziehen uns selbst aus der Scheiße.

von Einem, Jürgen

(ehemaliger Sportbeauftragter der Bayer AG, in seinem Buch "Gefährlicher Strafraum - Die Geschichte eines Transfers") Bei manchen Transfergeschäften ist es wie auf dem Fußballfeld. Wenn du zum Abschluß kommen willst, mußt du rein in den Strafraum. Selbst wenn die Gefahr besteht, daß sie dich umlegen.

von Heesen, Thomas

(über seinen Kollegen Horst Ehrmanntraut) Der führt sich auf wie ein 18-jähriger Rotzlöffel. Ich kann doch überhaupt nichts für seine Unfähigkeit. Der Mann ist zu bedauern. Er leidet an maßloser Selbstüberschätzung. Einige Spieler, die ich geholt habe, sind heute Leistungsträger bei Hannover. Andere konnte Ehrmanntraut nicht integrieren.

von Thurn und Taxis, Fritz

(über Roque Santa Cruz) Der Jüngste auf dem Platz, der ist ja gerade erst 19 geworden. Das hat ja ewig gedauert, der war ja ewig 18.

Den HSVer Hollerbach plagt ein Darmvirus, und der pendelt zwischen Toilette und Schlafzimmer. Hoffentlich kann er das Spiel im Liegen sehen.

(über den Kaugummi kauenden Alex Ferguson) Donnerwetter, hat der 'ne Frequenz!

Ich hatte das Gefühl, dass sie ein gutes Gefühl hatten, Jürgen Röber?

(Eröffnungsspiel der WM 2002) Frankreich, der erste Anwärter auf die Titelverteidigung.

Wenn der Heskey den Hintern rausstreckt, Donnerwetter!

Voronin, Andrej

(WM 2006, Viertelfinale) Der Totti, der hat doch bei fast jedem Turnier die Rote Karte bekommen. Wenn Du ihm das sagst, spuckt er sofort zurück.