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Magath, Felix

(erläutert als Bayern-Trainer die Regeln für den Oktoberfestbesuch) Am Sonntagmittag mal eine Maß zu trinken tut keinem Spieler weh. Werden daraus zehn, ist es zumindest diskussionswürdig.

(als Bayern-Trainer auf die Frage, ob man schon zum deutschen Meistertitel gratulieren könne; er hat am 26. Juli Geburtstag) Sie gratulieren mir ja auch nicht am 24. Juli zum Geburtstag.

(auf die Frage, was er an Daums Stelle mit seinen Haaren gemacht hätte) Ich hätte mir die Haare gewaschen.

(nach einem großen Sieg auf die Frage, ob er seiner Mannschaft jetzt frei gebe) Ja, bis morgen früh um acht.

(über Rodolfo Esteban Cardoso) Hätte er die Mentalität eines Schleswig-Holsteiners, könnte er ein noch größerer Fußballer werden, als er schon ist.

Das war europäische Weltklasse!

Den FC Bayern müssen wir etwas ernster nehmen als alle anderen Gegner.

Der Vorteil von Trainern wie Branko Zebec und Ernst Happel war ihre kuriose Sprache. Die Spieler mussten sich stark konzentrieren, um zu verstehen, was sie meinten. Deshalb kam ihre Botschaft so gut rüber.

(zu einem Führungstor nach 70 Sekunden) Die Führung kam zu früh.

Die Spieler können so lange Ostereier suchen, wie sie wollen. Vor lauter Training werden sie keine finden.

(als ihm ein Kameramann die Videokassette vom 1:0-Sieg gegen Cottbus überreichte) Dieses Spiel muss sich wirklich keiner mehr anschauen.

Drei Stürmer, die kein Tor machen, sind für eine Mannschaft nicht zu verkraften.

Es war von vornherein klar, dass Leverkusen die stärkere Mannschaft ist. Wir haben derzeit niemanden, der gegen Neuville hätte spielen können - außer mir vielleicht.

Franz Böhmert hat versucht, Wolfgang Sidka den Abgang so schön wie möglich zu machen.

Fußball ist ein sehr kompliziertes Spiel. Man muß es einfach spielen, dann ist man erfolgreich!

Grundsätzlich ist es mir egal, was meine Spieler essen und trinken. Hauptsache sie nehmen mir bei McDonalds keinen Platz weg.

(auf die Frage, ob er sich das Spiel von Stuttgart gegen Dortmund noch einmal als Video ansehen werde) Ich bin kein Masochist, dem das Leiden Spaß macht.

(Der Trainer nach der 1:2-Niederlage der Eintracht Frankfurt beim Oberligisten KSV Klein-Kerben) Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass die Mannschaft noch nicht reif für die Bundesliga ist. Aber dass einige Spieler so weich in der Birne sind, hätte ich nicht gedacht.

(nach zwei seltsamen Elfmeterentscheidungen) Ich kenne mich in dem Spiel nicht mehr aus.

In diesem Drecksspiel hätte ich zehn Akteure auswechseln können.

Möglicherweise habe ich nicht viele Stürmer aufgestellt.

(nach dem Spiel gegen Dortmund) Ohne Schiedsrichter wär es in Ordnung gewesen, aber mit Schiedsrichter ist es zu wenig.

Schach ist für mich neben Fussball der schönste Sport, weil es aufgrund der Figuren auch ein Mannschaftssport ist.

(nach einem 2:1-Sieg seines VfB Stuttgart, bei dem Timo Hildebrand im Tor stand) Timo Wenzel, der seinen Kasten fast sauber gehalten hat, war einer der Garanten für die drei Punkte.

(zu seinen "Schleifer"-Methoden) Wenn ich als 48-jähriger noch mithalten kann beim Konditionstraining, dann kann ich das auch von meinen Spielern verlangen.

(Marco Gebhard hatte sich bei seinem Eigentor zum 2:1-Siegtreffer von Klein-Karben - Eintracht Frankfurt schwer verletzt) Wenn sich einer beim Schuss aufs eigene Tor verletzt, fällt mir dazu nichts mehr ein.

Wir haben den Hohn und Spott der Zuschauer verdient.

Wir werden, wenn notwendig, auch drei mal am Tag trainieren.

Mägerlein, Heinz

Der Ball liegt circa 22,40 Meter vorm Tor.

Tausende standen an den Hängen und Pisten.

Maier, Ladislav

(als Torhüter von Rapid Wien, über seinen Ex-Trainer Lothar Matthäus) Als Spieler war er fantastisch, aber gäbe es ihn nur als Trainer, würde ich sagen, dass ich keinen größeren Tölpel gesehen habe. Alle bei Rapid - von der Putzfrau angefangen - atmen auf, dass er verschwunden ist.

Maier, Sepp

(Auf die Frage, ob der russische Torhüter Jaschin durch seine riesigen Hände im Vorteil sei) Im Gegenteil. Beim ihm ist der Ball im Verhältnis viel kleiner.

(zur Leistung der Nationalmannschaft bei der Euro 2000) Zu meiner Zeit wären wir auf unser Zimmer geflüchtet, hätten uns die Bettdecke über den Kopf gezogen und hätten uns geschämt.

Mit den Torhütern ist es wie mit dem Whiskey: Je älter, je besser.

Morgens um sieben ist die Welt noch in Dortmund.

Vielleicht schießt der Liebe Gott gegen Tschechien ja zwei Tore.

Maradona, Diego

(auf die Frage, ob er das entscheidende Tor im WM-Viertelfinale gegen England bei der WM 86 mit der Hand erzielt habe) Es war die Hand Gottes.

(über Norwegen und Schottland) Die haben viereckige Füße. Das sind Robocops.

Maric, Marijo

(auf die Frage, was er mache, wenn nachts das Baby schreit) Dann sag ich: Frau spring auf, ich kann nicht.

(im Vorfeld des Kellerduells Bochum-Stuttgart) Stuttgart? Da müssen die Fetzen fliegen.

Marwood, Brian

Der Ball kann überall hingehen und das macht er meistens.

Es sind noch 45 Minuten zu spielen. Ich denken, dass gilt für beide Teams.

Maslo, Uli

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: der Trainingsplatz stand unter Wasser. Die gute: es ist keiner ertrunken.

Matthäus, Lothar

(In der Halbzeitpause des CL-Finals gegen Valencia über die Schwalbe, für die Bayern einen Elfer bekam) Er hat ihn gewollt, er hat ihn gekriegt, das war sehr professionell.

(auf die Frage, was er nach seiner Karriere plane) Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, das mit Fußball zu tun hat.

(bei seiner ersten Pressekonferenz in New York) I hope, we have a little bit lucky.

(im Pokalhalbfinale Bayern-Rostock zu Christian Brand) He, Brrrand, du - du bist doch bolitisch, bist du doch, du Grüner, machst auf sozial und hetzt hier den Schirri gegen uns auf.

(in einem Playboy-Interview) Die Frauen haben sich entwickelt in den letzten Jahren. Sie stehen nicht mehr zufrieden am Herd, waschen Wäsche und passen aufs Kind auf. Männer müssen das akzeptieren.

(über seine Freundin Maren Müller-Wohlfahrt) Das ist das erste Interview, wo sie macht.

(zum Kokaingeständnis von Christoph Daum) Wichtig ist, dass er nun eine klare Linie in sein Leben bringt.

(zur Basketballnationalmannschaft der Damen) Ey, Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!

Auch ein Franz Beckenbauer kann einmal den Spielern in den sogenannten Hintern treten.

Das Chancenplus war ausgeglichen.

Der Existenzkampf wird härter. Mit 32 ist die Karriere heute zu Ende. Da muss man in kurzer Zeit alles reinpacken.

Die biologische Uhr tickt und geht auch an mir nicht vorbei.

(vor dem Münchner Amtsgericht wegen eines Verkehrsdeliktes) Die Punkte braucht der FC Bayern, nicht ich in Flensburg.

Die Schuhe müssen zum Gürtel passen.

Die Umstellung auf das Vollprofitum war für mich schon schwierig. Aber inzwischen bin ich sicher, dass ich mich in der Bundesliga behaupten kann.

Ein Lothar Matthäus läßt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal.

Ein Lothar Matthäus spricht kein Französisch.

Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen.

Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.

Hätte ich geahnt, wie alles kommt, wäre ich niemals zurückgekehrt.

Hier in Italien hat man gar nicht die Räume, den großen Zampano zu spielen. Ich will der Mannschaft helfen.

Ich bin einfach verrückt nach Fußball, ich liebe ihn, und ich mache alles für ihn.

Ich bin sicher, daß ich in vier oder sechs Wochen Interviews auf Englisch geben kann, die auch der Deutsche verstehen wird.

Ich bleibe in München. Ich spiele weiter für die Nationalmannschaft. Ich will Rekordnationalspieler werden und den WM-Titel verteidigen. Alle Rücktrittsgedanken sind verflogen.

Ich denke nicht langfristig. Auf mich könnte ein Trainer- oder Managerjob zukommen. Bundestrainer - das reizt mich erst in drei, fünf oder zehn Jahren. Vielleicht.

Ich geh davon aus, dass ich, wenn in fünf Jahren Schluss ist, nicht mehr normal laufen kann. Mein Körper wird verschlissen sein.

Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.

Ich hab' keine Probleme mit Werner Lorant mal ein Bier zu trinken - oder auch mal ein Kaugummi zu kauen!

Ich will keine Privilegien, ich hasse Hierarchien. Ich bin sicher ein Vorbild für die deutsche Jugend, deshalb versuche ich auch, mich möglichst gut und korrekt zu verhalten.

Ich, was meine Person betrifft, entscheide für mich alleine.

Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht.

Jens Jeremies erinnert mich an den jungen Lothar Matthäus.

Körperlich bin ich 29, aber von der Erfahrungen her, die ich hinter mir habe, fühle ich mich wie 40.

Manchmal spreche ich zuviel.

Und wenn dein Reden auch stockfalsch und blödsinnig ist: Hauptsache, du tust wieder den Mund auf.

Wenn man sich einredet, man ist müde, dann ist man müde.

Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!

Wir sind eine gut intrigierte Truppe.

Matysek, Adam

(nach dem Titelgewinn der Bayern in der Nachspielzeit in Hamburg) Die selbe Scheiße wie im letzten Jahr.

Mayer-Vorfelder, Gerhard

(bei der Vorstellung von Karlheinz Förster als neuen Vorstand Sport beim VfB Stuttgart) Ich halte es für wichtig, dass die Verhandlungen mit Spielern künftig aus einer Hand geführt werden. Deshalb wird dem Karlheinz ein Jurist zur Seite gestellt.

(nach einer Niederlage bei den Bayern) Das Beste in München ist immer das Mittagessen.

(zur Kritik an ihm) Die Bayern, das ist eine Batterie mit drei Geschützen, und eines feuert immer.

Einmal ein Tor für Deutschland zu schießen war immer mein Traum.

(zur Nachwuchsproblematik im deutschen Fußballs) Ende der 30er Jahre war die Ausländerpolitik im Fußball eine ganze andere, damals spielten Kuzorra und Tibulski in der Nationalelf, polnische Einwandererkinder. So wird es wieder kommen, das müssen wir aktivieren.

Es darf nicht dazu kommen, dass die Torhüter nur noch 1,60 m groß sein dürfen, nur damit mehr Tore fallen.

Hätten wir 1918 die deutschen Kolonien nicht verloren, hätten wir heute in der Nationalmannschaft wahrscheinlich auch nur Spieler aus Deutsch-Südwest.

(über Christoph Daum) Wenn jemand auf den Pfad der Tugend zurückfindet, dann hat er eine Chance verdient.

(zum Zuschauerrückgang wegen Übersättigung durch zu viele Fernsehübertragungen) Wir jammern auf höchstem Niveau.

McLeod, Murdo

Das war nur einen Meter davon entfernt, ein zentimetergenauer Pass zu sein.

McLintock, Frank

Wir waren in der Szene in der Unterzahl - zwei gegen zwei.

McMenemy, Lawrie

(der nordirische Nationaltrainer über Thomas Strunz) Jeder hat so seine Probleme. Auch die blonde Nummer 17 der Deutschen. Der müsste sich die Haare anders färben.

(Nationaltrainer Nordirlands) Nach Stan Mortensen wurde ein Pokalfinale genannt: Das Matthew-Finale.

(Nationaltrainer Nordirlands) Wenn Du 4:0 führst, kannst Du nicht mehr 1:7 verlieren.

Meier, Michael

(in der Winterpause 99/00, als man Skibbe auf dem 6. Tabellenplatz entließ) Sportlich kann es nicht mehr schlimmer werden. Wir sind am absoluten Nullpunkt angekommen! (Kurz darauf hatte man mit dem Abstieg zu tun.)

Ich darf Sie korrigieren. Wir sind kein börsennotierter Verein, sondern ein börsennotiertes Unternehmen. Das hat Uli Hoeneß neulich auch schon falsch gemacht.

Ich habe Herrn Assauer nie als Kaschmirproleten bezeichnet. Ich habe Herrn Assauer Kaschmirhooligan genannt.

(zur finanziellen Obergrenze für einen Transfer in der Fußball-Bundesliga) Ich würde Figo sofort für 100 Millionen Mark kaufen, weil ich weiß, dass ich ihn für 110 Millionen Mark weiterverkaufen kann.

(über die Börsennotierungen von Borussia Dortmund AG) Jetzt in der entscheindenden Phase, wo es darum geht, ob ein internationaler Wettbewerb erreicht wird, ist jedes Spiel kursrelevant.

Möller hat mit seinem Berater bei uns um mehr Geld gepokert, gleichzeitig gesagt, er stünde bei einem anderen Club im Wort. Dann hat er offenbart, dass er nach Schalke gehen will. Wir haben ihm nicht gesagt, dass er bekloppt ist. Aber gedacht haben wir es schon.

Sie können mir nicht absprechen, daß ich ohne Konzept eingekauft hätte.

Wir haben uns nun Negativstress aufoktruiert.

(auf die Frage, ob er Stürmer Bobic so kritisch wie die Fans bewerte) Wir sind jetzt ein börsennotiertes Unternehmen. Da werde ich mich hüten, einen unserer Spieler zu kritisieren und damit zur Kapitalvernichtung beizutragen.

Meijer, Eric

(zum Linienrichter) Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen.

Es ist nichts scheißer als Platz zwei.

(zur Bundestagswahl) Ich darf hier ja nicht wählen. Ich habe meinen Kollegen geraten, das zu wählen, wo die Steuern runter gehen. Wer das ist, weiß ich nicht.

(über seine dringlichsten Wünsche nach dem Sieg über Wolfsburg) Ich freue mich jetzt auf ein schönes, kühles Bierchen.

(zum 1:1 gegen Unterhaching im Abstiegskampf des HSV) Wir hätten schon im Hafen sein können. Aber wir sind noch immer auf dem Meer. Und da ist noch richtiger Sturm.

Meingast, Tibor

(über Herthas Abwehrspieler) Dardai und Simunic mit einem Zweikampfverhalten wie beim Eiskunstlauf.

Meir, Gerhard

(Münchner Prominentenfriseur über die Frisur von Jens Jeremies) Das Abrasierte steht ihm nicht. Dafür hat er eine zu prägnante Nase. Er wirkt ein bisschen brutal, und das ist er ja gar nicht.

Merk, Markus

(Zahnarzt und Schiedsrichter) Fußball spielt in der Praxis eine große Rolle. Die Patienten machen den Mund auf und ich erzähle ihnen was.

Merkel, Max

(als Trainer in Spanien) Spanien wäre ein schönes Land, wenn nicht soviele Spanier dort leben würden. (Merkel wurde daraufhin trotz Tabellenführung entlassen.)

(über deutsche Funktionäre) Die wissen nicht einmal, dass im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch drin ist.

(über die Fans von Borussia Dortmund) Wenn im Westfalenstadion der Rasen gemäht wird, stehen hinterher 20 Mann zusammen und erzählen, wie es gewesen ist.

(über Franz Beckenbauer) Wenn der Kaiser spricht, legen sogar die Engel ihre Harfen beiseite.

(über Rüdiger Abramczik) Er wird nie Kopfweh bekommen, weil er seinen Kopf nie zum Denken benutzen wird. Ehe er Nationalspieler wird, werde ich Sänger an der Metropolitan Opera.

... Hertha mit der Moorhuhn-Abwehr (schon 27 Gegentore) kam gerade richtig.

Auf nur einer Arschbacke rutscht auch ein Meister nicht durch die Bundesliga!

Basler ist die teuerste Parkuhr der Welt. Er steht rum und die Bayern stopfen Geld rein.

Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht, wie man Kakteen umdribbelt. (Die Antwort von Dettmar Cramer: Hier ist der Kollege Merkel schlecht in Geographie: Im Senegal gibt es gar keine Kakteen.)

Der Nerlinger, der schießt auf hundert Meter 'ne Kuh kaputt!

(über den österreichischen Nationaltorwart Friedel Koncilia) Der sollte von der Innsbrucker Universität ausgestellt werden. Einen Menschen mit so wenig Hirn gibt's ja net.

Der Trappatoni spricht mitlerweile besser deutsch als der Augenthaler bei der Brotzeit.

Ein Titel muss her, hat Berti in Leverkusen gesagt. Einen hat er schon: Tribünen-Adler des Jahres.

Eine Straßenbahn hat mehr Anhänger als Uerdingen.

Im Fußball ist es wie bei der Liebe. Was vorher ist, kann auch sehr schön sein, aber es ist nur Händchen halten. Der Ball muß hinein.

Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter.

In Bochum wurde früher so geholzt, dass sogar der Ball eine Gefahrenzulage verlangt hat.

In Dänemark habe ich nur Eier und Butter geholt, aber keine Fußballer.

pieler vertragen kein Lob. Sie müssen täglich die Peitsche im Nacken fühlen.

Meyer, Hans

(auf die Frage, warum Borussia einen Tag vorher zum Auswärtsspiel reist) Ach wissen Sie, meine Frau ist nicht da. Da bin ich im Hotel besser aufgehoben.

Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass 3.000 unserer Fans in St. Pauli waren und davon waren höchstens 2.000 wegen der Reeperbahn da.

(Mönchengladbach - Rostock 0:2) Da ist selbst Hans Meyer sprachlos, dass Bälle aus nächster Nähe übers leere Tor geballert werden. Aber ich gehe davon aus, dass das kein Spieler mit Absicht macht.

(Frage, ob der Punkt bei Bayern das schönste Weihnachtsgeschenk sei) Das kann ich jetzt nicht sagen. Sonst bekomme ich Probleme, wenn meine Frau an Heiligabend mit dem Päckchen mit der Feinripp-Unterwäsche ankommt.

(über alte Jenaer Zeiten) Das Trainingsgelände war hier mein Heiligtum. Platzwart Erich Hage hat mit der Gartenschere das Unkraut gerupft. Wenn sich ein Rabe auf dem Rasen niedergelassen hatte, wurde der erschossen.

(Lage nach 1:1 Mönchengladbach - Stuttgart) Das wird eine schöne Heimfahrt. Einen Punkt geholt und zudem waren die Jungs eine Woche nicht bei der Mutti.

Dass ich bei Twente später eine Vertragsverlängerung bekam, war dann kein Zufall mehr. Offensichtlich waren sie von meiner Schönheit so begeistert.

(Pressekonferenz auf St. Pauli) Der Butterkuchen hier ist wirklich ausgezeichnet, den hat bestimmt Frau Demuth gebacken.

Der Fußball hat bei uns einen Stellenwert, der gar nicht statthaft ist - für das bisschen Arschwackeln.

(Frage, warum Daniel Felgenhauer nicht nach Gladbach wechsle) Der kam nach dem 2:2 in unsere Kabine und wollte sein Trikot tauschen. Da habe ich ihm gesagt: »Du bekommst keins. In der nächsten Saison hast Du davon Tausende.« Er hat nicht gelacht: Prüfung nicht bestanden. Der hat keinen Humor.

(seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach) Es war eine schöne Zeit, viel Geld und wenig Arbeit.

Die Spieler kommen morgens um neun, trinken Kaffee, halten ein Schwätzchen, danach eine kleine Mannschaftsbesprechung, 90 Minuten Training, eine Stunde Nachbereitung. Und nachmittags gehen sie dann mit der Mutti auf die Kö nach Düsseldorf. Die können einkaufen, während andere noch an der Maschine stehen. Als Fußball-Profi hat man eine herrliche Zeit.

(über den ghanaischen Aidoo) Er lernt jetzt auch schon seit zwei Jahren die deutsche Sprache und kann schon Guten Tag sagen.

Ich bin Nutznießer dieser Situation. Ich verdiene in Gladbach, vorher in Enschede, so viel Geld, wie ich mir im Fußball nie erträumt habe. Jetzt sagen Sie: Ist Geld alles? Nee, ist nicht alles, aber ich habe sechs Enkel, eine riesengroße Familie, da ist Geld nicht verkehrt.

(Nürnberger nach 0:1 beim VfB Stuttgart, nach fünf Spielen ohne Niederlage) Ich bin schwer enttäuscht, weil ich eigentlich dachte, wir werden nie mehr verlieren.

(zur roten Karte gegen Leverkusens Placente) Ich glaube, er hat ein Rudel gebildet.

(nach 0:1-Niederlage gegen Arminia Bielefeld) Ich habe Möhlmann vorher gesagt, dass wir uns auf eine Punkteteilung einigen können. Aber das hat der Schweinehund nicht mitgemacht.

Wenn ich eine ganze Flasche Rotkäppchen getrunken habe, wurde meine Frau danach regelmäßig schwanger.

(auf die Ankündigung von Jörg Stiel, dass die Mannschaft 6 Mark sammle, damit sich der Trainer einen Sekt leisten könne) Schweizer sind schlimmer als Schotten. Sie kriegen nicht mal 6 Mark zusammen, gehen lieber sammeln.

(nachdem ihm die Kellerei Rotkäppchen eine Wagenladung Sekt für seine Gratis-Werbung geschenkt hatte) Ich kann saufen ohne Ende.

Ich musste lesen, dass sich der Meyer für klassische Musik interessiert. Da lachen sich ja alle, die mich kennen, halbkrank! Fürs Kulturelle ist eher meine Frau zuständig.

(über Igor Demo) Igor hat eine anstrengende Woche hinter sich und ist gestern erst nach Hause gekommen. Eventuell hat ihn seine Tochter nicht schlafen lassen. Von seiner Frau will ich erst gar nicht reden.

In Köln haben sie vier Tage lang die Geschäftsstelle abgeschlossen und jede halbe Stunde eine Flasche Sekt entkorkt, als sie den Toni Polster für 1,8 Millionen Mark nach Gladbach verkauft hatten.

(Frage, ob in der Mannschaft schlechte Stimmung herrscht) Ja, natürlich sind da welche richtig sauer auf mich. Denken sie sind der 12. Mann oder die, die auf die Tribüne müssen, kommen jeden Tag zu mir und bringen mir ein Körbchen Eier und wir treffen uns und küssen uns?

Ja sicher. Wir im Trainerstab benoten allerdings nach holländischen Noten. Das heißt, eine 1 ist die schlechteste Note und eine 10 die beste. Allerdings werden die 1 und 2 nie vergeben. Eine 3 erhält z.B. ein Spieler, den ich einwechsle und der sich dann so anstellt, dass ich ihn eigentlich sofort wieder rausnehmen müsste. Eine 5 ist die Durchschnittsnote und eine 8 gibt es immer nur für den Trainer. Die 9 und 10 gibt's auch nicht - die sind für die Götter.

Jörg Stiel ist in letzter Zeit ein gefragter Interview-Partner. Er verdient dabei mehr Geld als bei uns.

Keiner liebt mich. Da können Sie meine Frau fragen.

(Frage, warum er in die Bundesliga zurückgekehrt ist) Meine Frau hat mich nicht mehr in den Garten gelassen, weil ich die Rosen nicht vom Blumenkohl unterscheiden konnte.

(über zwei Freizeitmannschaften, die er einmal trainierte) Meine größten Erfolge waren die Literaten und die Behinderten.

(zu einem Berliner BILD-Reporter) Mich überrascht, dass Sie so an der Seite stehen.

Nur 20 Prozent der Spieler halten sich im Urlaub an die Vorgaben des Trainers. Mindestens 50 Prozent erholen sich nach dem Motto: Wer sich bewegt, der wird erschossen.

(Frage, warum es bei Mönchengladbach so gut läuft) Seit drei, vier Wochen haben die Spieler keine Angst mehr vor mir.

(Frage nach der anhaltenden Abschlußschwäche) Soll ich mir einen Strick nehmen? Irgendwie muss ich damit klarkommen.

Überall in Mitteleuropa fehlen die Bedingungen für den Straßenfußball - deshalb müssen wir ihn im Training simulieren. Bisher wird nur jeder Mist von oben kopiert: Die haben noch keine Muskeln zum Stretchen, da dehnen die schon.

(Empfang der Aufstiegsmannschaft in Mönchengladbach) Und Ihr Fans habt es am allermeisten verdient, dass die Mannschaft demnächst nicht mehr in dieser Scheiß-2.Liga spielen muss!

Vor dem Spiel habe ich gehört, dass uns neun Stammspieler fehlen. Da muss auch der Hausmeister und seine Frau dabei gewesen sein.

(nach 1:0 gegen Bayern am ersten Spieltag) Wenn ich mit dem System Weihnachten im gesicherten Mittelfeld bin, dann können wir drüber reden. Aber nach einem Spieltag werde ich mich hüten, meinen Kopf so weit aus dem Fenster zu halten. Doch wenn Sie schreiben, Hans Meyer hat ganz alleine gewonnen, dann haben Sie natürlich Recht.

(Frage nach dem Vornamen seiner Frau Annelore Meyer) Wilhelmine, aber nehmen Sie's nicht wörtlich.

Wir haben in einigen Situationen unsere fußballerische Impotenz bewiesen.

(nach seiner Vertragsverlängerung in Mönchengladbach) Wir mussten das Training eine halbe Stunde unterbrechen, weil die Spieler sich so gefreut haben. Einige haben sogar geweint!

(nach 3:1 von Nürnberg gegen Bremen auf die Frage, ob das wieder drei Punkte gegen den Abstieg waren) Ja, äh Nein, wir haben vorhin schon darüber gesprochen: Ab sofort Europapokal und Champions-League.

(über den Cottbuser Trainerkollegen Eduard Geyer) Der Bruder, ich will nicht sagen: das Schwein!

(auf die Frage, ob man ihn im Falle eines Heimsiegs über Nürnberg auf den Aufstieg ansprechen dürfe) Dann werde ich sagen: 86%

(nach einem 0:4 in Mannheim) Der Trainer braucht zum Glück nicht zu spielen.

Der Juri Schlünz war früher ein begnadeter Fußballspieler. Aber auch eine lahme Ente.

In meinem grenzenlosen Optimismus habe ich damals nach der Wende geglaubt, dass morgen oder spätestens übermorgen die Bayern bei mir anrufen.

(nach einem 0:5 in Leverkusen) Wir haben sie erst sehr spät in den Griff bekommen, aber da war die Krähe schon tot.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, gewinne ich lieber gegen Stuttgart als gegen Freiburg.

In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde.

Micevski, Toni

(nach der 1:3-Niederlage der Cottbuser zum Bundesligadebüt in Bremen) Es gibt doch kleine Differenzen zwischen erster und zweiter Liga.

Middendorp, Ernst

(zu einem Reporter einer Bielefelder Tageszeitung) Hauen Sie ab, Sie Arschloch, Sie Schwein, nehmen Sie das Mikro weg.

Breitkreutz habe ich aus irgendeiner dunklen Kiste geholt.

Ich habe rechts einen gebrochenen Mittelfussknochen mit einem Tumor und was weiss ich noch alles.

Mill, Frank

(nach einem Spiel, in dem ständig abseits gegeben wurde) Der Linienrichter hatte wohl einen Holzarm.

Minge, Ralf

Ich kann mir keine Äußerung zur Leistung des Schiedsrichters erlauben, sonst müsste ich einen Kredit aufnehmen.

Mohren, Wilfried

(über den Japaner Nakata, der mit rotgefärbten Haaren spielte) Die Tomate wird den Ball in die Mitte bringen.

(während der EM 2000 über den französischen Nationaltrainer Lemerre) Sein Vater ist während der EM verstorben. Das wird ihm die Freude über einen möglichen Titelgewinn etwas versalzen.

(zu den WM-Leistungen der Kilt-Träger) Die Schotten sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten.

...und auch die Schiedsrichterassistenten an der Linie haben heute ganz ordentlich gepfiffen.

Auch die Schiedsrichterassistenten an der Linie haben heute ganz ordentlich gepfiffen.

Da wird Handspiel repariert!

Das ist Melberg, der sich da in Sükür verwickelt hatte.

Das ist Taifun, der ja für den sich selbst verletzenden Ümit hereingenommen wurde.

Das sind eigentlich keine Stürmer, das sind, lassen Sie es mich so formulieren, Stürmerattrappen.

Die Spieler haben einen Blick für Spielübersicht.

Ich glaube, da hat er sich ein bißchen vertreten.

Ja, da hat er sich selbst verhext.

Jetzt machen die Türken den größeren Druck, das ist natürlich der Wind des Ausgleichs.

Seit 360 Minuten ist das Tor von Baia nicht mehr geknackt worden.

Sie müssen wissen, wie Mittelstürmer sind - sie kriegen sofort den stieren Blick aufs Tor.

Sie mussten heftiglichst umbauen auf dem Weg zur Qualifikation einer sattelfesten Abwehr.

Thuram und Lizarazu sind zurückgeblieben.

Vier Franzosen stehen um ihn herum und träumen einen seligen Schlaf.

Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung für das, was später kommt.

Wie auch immer es ausgehen mag, es war ein schwer erkämpfter Sieg für die Bayern.

Wir nähern uns jetzt dem Punkt im Spiel, der der Dreh- und Angelpunkt sein kann, muß aber wohlgemerkt nicht der Kulminationspunkt sein.

Zidane - jetzt häufiger in einer halblinken Verbindung zu finden.

Zwei Hasen sind des Hundes Tod!

Möller, Andreas

(nach einer 1:3-Niederlage des BVB in Bielefeld) Einige haben von einem recht guten Spiel gesprochen. Da frage ich mich, ob ich zum Augen- oder zum Ohrenarzt muss.

Das ist eine Deprimierung.

Der Basler, der ist eh doof.

Es ist alles so, wie wir uns das wünschen. Man wacht nachts um halb eins auf und möchte am liebsten sofort trainieren.

(zur Gelb-Roten-Karten seines Gegners nach seiner Schwalbe) Hoffentlich wird er nur für ein Spiel gesperrt.

Ich bin ein Führungsspieler.

(nach einer Niederlage im Parkstadion) Ich bin froh, daß Schalke 1:0 gewonnen hat. Sonst wäre vielleicht vieles übertüncht worden.

Ich denke, dass ich auch jemand bin, den man sehr gut anfassen kann.

Ich denke, dass man stolz sein kann auf die Leistung von Schalke 04, wegen der Leistung.

Ich fand mich heute gar nicht so schlecht!

(auf die Frage, was er nach der Übernahme der Tabellenführung macht) Ich gucke mir die ganze Woche die Tabelle an.

Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung.

Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.

Jetzt haben wir ein bisschen Druck, das kann ganz förderlich sein. Ganz Deutschland gönnt uns den Titel.

Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!

Man kann alle Statistiken durchgehen, dann soll man mir einen nennen, der in den vergangenen Jahren als Mittelfeldspieler besser war.

Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.

Schalke ist mein Mount Everest. Diesen Gipfel will ich noch erklimmen.

Vor zwei Monaten waren wir noch die beste Mannschaft Europas. Jetzt ist Riedle weg, Chappi abgesägt und Möller im Sturm.

(zur Rolle der Schalker als Tabellenführer) Wir bleiben weiterhin in Lauerstellung.

Wir sind an ein Limit gekommen, wo es im Moment nicht drüber geht.

Moore, Brian

Newcastle, na klar, ungeschlagen bei seinen letzten fünf Siegen.

Rosenborg hat 66 Spiele gewonnen, und sie haben in jedem getroffen!

Zur Geschichte gehören immer die Heutes und nicht die Gesterns.

Morawe, Uwe

Das macht er wie ein alter Hase. Kein Wunder! Er ist ein alter Hase.

Der geht mir auf den Sack, der Jovic, das ist ein Scheißspieler.

Die Finte angetäuscht.

(gemeint war: beim entscheidenden Gegentor ging der Ball Torhüter Eich durch die Beine) Durch den Tunnel wird der 1. FC Saarbrücken nach Hause geschickt.

Thomas von Heesen scheint das Risiko zu lieben: Saarbrücken ist ein heißes Pflaster, die schaffen es sogar, den Bundesverkehrsminister zum Sturz zu bringen. Eine bunte Geschichte!

Moschner, Ruth

Der Trainer von Hertha BSC will von seinen Spielern mehr Leistung sehen und verabreicht jetzt Viagra: So wird die Hertha noch härter!

Mostafavi, Dariush

(Iranischer Fußball-Präsident zur Gruppenauslosung bei der WM '98 in Frankreich) Es ist eine gute Auslosung. Von Deutschland wollen wir lernen, dort wird der beste Fußball außerhalb Brasiliens gespielt.

Motson, John

Beinahe alle brasilianischen Fans tragen gelbe Kleidung. Das ist eine einzigartige Farbenvielfalt.

Das Spiel ist zu Arsenals Gunsten ausgeglichen.

Die Weltmeisterschaft ist wirklich ein internationales Turnier.

Für die Zuschauer, die das Spiel auf einem Schwarz-Weiß-Fernseher verfolgen: Die Spurs spielen in den gelben Trikots.

(WM 2006, BBC-Kommentator zum Elfmeterschießen England gegen Portugal) Wir werden dafür bezahlt, daß wir zuschauen. Ansonsten würden wir uns auch wegdrehen.

Müllender, Bernd

(Vorrundenspiel bei der WM 2006) Den Treffer für die US-Boys schaffte ein Italiener: Zaccardo eigentorte durch friendly fire.

Die Dinge des Lebens hängen manchmal enger zusammen, als man glauben mag: Mit jedem Ortsgespräch über die Deutsche Telekom unterstützt man den FC Bayern, der für T-Com werbend kickt. Und wer mal eben seine Webwelt auf DSL umstellen lässt, zahlt dafür freche 99 Euro 95 und hat dem Bösen damit fast schon wieder einen neuen Meistertitel gekauft.

(über Leverkusener Reaktionen nach einer Niederlage gegen Bremen) Gesagt haben sie nach dem erschreckenden 1:2 natürlich eine Menge, was bei Calmund niemanden verwundert, weil der wahrscheinlich noch seine eigene Beerdigungsrede halten wird.

Champions League ist noch mehr: gezielte Uniformität. Alle Stadiondekorationen, Werbebanden, Ordner-Leibchen und Gestaltungen der Innenräume haben zwischen Moskau und Porto streng einheitlich zu sein. Uefa-Inspektoren durchforsten vorher die Arenen, verbannen jedes falsche Bierglas und tauschen selbst Aschenbecher aus. `Unglaublich, was da abgeht´, sagte ein Bayer-Mitarbeiter. Der Kühlschrank im Presseraum bekam ein Vorhängeschloss: `Die falsche Wassermarke. Kein Uefa-Sponsor.´ Selbst die Zapfhähne von Cola-Automaten werden mit rotem Klebeband entworben.

(2002 über das DFP-Pokal-Halbfinale Leverkusen-Köln) DFB-Pokal ist, wenn Stars sich an Tricks probieren, die sie selbst nicht verstehen (Zé Roberto), Sprints im Stand versuchen (Ballack), Zweikämpfe besonders schläfrig zu verlieren suchen (Ramelow), den Bewegungsradius einer Tipp-Kick-Figur unterschreiten (Nowotny) oder vehement an sich selbst vorbeilaufen wollen (Lucio).

Müller, Andreas

(Voreiliger Dankesgruß nach Hamburg von Schalkes Team-Manager) Ich trinke auf den HSV.

Müller, Claudia

(die Frauen-Nationalspielerin zu ihrem Ruf als Bomberin der Nation) Ich habe nicht die Figur wie Gerd Müller. Zum Glück!

Müller, Gerd

(in seiner Autobiographie) Marmorkuchen, den ich sehr gerne esse, bäckt meine Frau, sooft ich Appetit darauf habe.

Wenn's denkst, ist eh zu spät.

Müller, Hansi

(als Co-Moderator und adidas-Repräsentant bei der EM 96 in der Halbzeitpause eines von Rutschpartien geprägten Spiels) Ich weiß gar nicht, warum die nicht alle die neue Traction-Sohle von adidas haben wie Klinsmann, der fällt wenigstens nicht um.

Es stört mich nicht, dass in Deutschland ein paar hunderttausend Wellensittiche 'Hansi' heißen.

Müller, Sven

(Wolfsburgs U 21-Nationalspieler zu seiner mit viel Applaus bedachten Auswechslung) Bei einer 4:1-Führung kann man eine Auswechslung gerade noch verkraften.

Munteanu, Dorinel

Tut mir leid für Deutschland, aber wir sind hier, um schönen Fußball zu spielen.

Mykland, Erik

Wir lieben uns alle - aber nur auf dem Platz.