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Eco, Umberto

Der Fußball ist einer der am weitesten verbreiteten religiösen Aberglauben unserer Zeit. Er ist heute das wirkliche Opium des Volkes.

Effenberg, Stefan

(nachdem er bei einer Polizei-Kontrolle erwischt wurde) Jeder ist schon mal mit 1,07 Promille gefahren.

(nach der Niederlage in Schalke) Reporter: Wieviel % Ihres Leistungsvermögens können Sie denn jetzt schon abrufen?? Ja, zwei, drei Prozent.

(über die Ohrfeige, die Lizarazu im Training Matthäus verpasste) In Gladbach ist so etwas bestimmt 20-mal passiert. Das gehört dazu. Ich find' das gut.

(zur Verleihung des FuX des Jahres an Emerson) Die Meisterschaft ist viel mehr wert als dieses scheiß X.

Als ich zum FC Bayern kam, war ich ein Schnäppchen, heute bin ich rund 50 bis 60 Millionen Mark wert.

(über seinen Teamkollegen Ciriaco Sforza) Als sogenannter Führungsspieler muss er mehr einbringen. Er hat ja auch reichlich Geld gekostet.

Bundesliga ist ein richtig spannender Wettbewerb. 18 Mannschaften wollen deutscher Meister werden - und am Ende feiern immer die Bayern.

(nach der 8. Saisonniederlage) Das Schlimme ist, daß wir immer noch Tabellenführer sind.

(zum Platzverweis von Olli Kahn wegen absichtlichen Handspiels im Spiel in Rostock) Das war die erste gelb-rote Karte gegen uns, bei der ich grinsen mußte.

(angesichts der Bayern-Niederlagen gegen Abstiegskandidaten) Die schwierigen Gegner haben wir jetzt hinter uns. Jetzt kommen dann Dortmund, Schalke, Leverkusen und Kaiserslautern.

Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.

(auf die Frage, worüber er sich mit dem ehemaligen Bundestrainer beim Spitzenspiel zwischen Bayern und Bayer Leverkusen unterhalten hatte) Ich habe Berti Vogts viel Glück gewünscht für seine Arbeit in Leverkusen und ihm gewünscht, dass er diesmal wieder Zweiter wird.

Ich habe mir das Länderspiel Deutschland-Albanien nicht angesehen. Der Boxkampf hat mich mehr interessiert.

(über Lothar Matthäus) Ich weiß nicht, ob er zurück kommt. Einen Vierjahresvertrag könnte man ihm aber schon noch geben.

Irgendwie ist alles anders dieses Jahr. Ich weiß auch nicht warum.

Netzers Kommentare sind wie sein Haarschnitt - langweilig.

(über Transfers im Bereich 60 - 70 Millionen) Ob der FC Bayern so viel Geld ausgeben würde, weiß ich auch nicht. Sollen sie lieber mir das Geld geben, dann laufe ich noch mehr.

(auf die Frage nach Verstärkungen) Vielleicht ist ja jemand aus der Uwe-Seeler-Traditionself dabei.

(zur Stadion-Diskussion in der bayerischen Landeshauptstadt) Vielleicht sollten wir Spieler einfach zusammenlegen und selbst ein neues Stadion bauen

(auf die Frage, was sich die Mannschaft beim Halbzeitstand von 2:0 für die zweite Hälfte vorgenommen hatte) Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, Druck zu machen und das zweite Tor nachzulegen.

(zu seiner Geste ggü. Bochumer Publikum nach 2:4-Niederlage seines VfL Wolfsburg) Wenn ich zur Ecke gehe, dass weiß jeder, dann kommen Feuerzeuge und Geldstücke geflogen. Das war ein Zeichen, dass man dies eigentlich nicht machen sollte. Zumal durch die Euro- Umstellung viele nicht mehr so viel Geld in der Tasche haben. Da sollten die Leute das Geld lieber in der Tasche behalten, anstatt es zu mir zu werfen. Nicht zuletzt wegen der Steuererhöhung und was alles noch so kommt.

Ehiogu, Ugo

Ich bin so glücklich wie ich nur sein kann. Ich war aber schon mal glücklicher.

Ehrmann, Gerald

(zu Sergej Barbarez) Ich hau dir auf die Fresse, du Assi.

Ihr spielt wie Schwuchteln, wie Mädchen.

Eichler, Christian

Wer ein paar Mal Italiens Nationalelf beobachtete, begreift, daß wohl schon die alten Römer den Catenaccio erfanden - man ahnt die zähe Organisation, mit der ihr Weltreich einen knappen Vorsprung viele Jahrhunderte lang verteidigte. Und wer sich an ein paar herausragende Partien der deutschen Mannschaft erinnert, hat vielleicht auch eine Ahnung davon, mit Hilfe welcher germanischen Tugenden der Teamchef Arminius die Italiener damals bei deren Auswärtsspiel bei Bielefeld so auseinander nahm

Eigenrauch, Yves

(nach einer miesen Leistung) Es ist deswegen noch niemand auf dem Platz gestorben.

Wir sind den Fans keine Rechenschaft schuldig.

Eilts, Dieter

(auf eine Hätte-wenn-und-aber-Frage eines Journalisten) Wenn meine Oma ein Bus wäre, dann könnte sie hupen!

Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer.

Wir sind insgesamt so gefestigt, dass jeder die Meinung des Trainers akzeptiert.

Elber, Giovanne

(nach dem 4:2-Sieg seiner Bayern bei Real Madrid) Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten.

Ich habe schon gedacht: Wie kann ich so eine Scheisse spielen?

(nach dem Champions League-Gewinn der Bayern) Ich muß jetzt bei meinen Eltern anrufen. Die haben das Spiel live gesehen. Ich hoffe, daß sie noch leben.

(zu seinem Blitz-Comeback neun Tage nach der Operation am linken Knie) Meine beste Medizin war das brasilianische Essen, das ich zu Hause bekomme. Da braucht man keine Medikamente und Spritzen.

Zum Wohle der Mannschaft kann ich nicht nur machen, was der Trainer will.

Elstner, Frank

(in Jeopardy, nachdem eine Kandidatin den Namen Klinsmann erwähnte) Jaja, der Lothar ist sehr bekannt.

Emig, Jürgen

Ich sag jetzt mal was ganz Flaches: Der Berg wird immer steiler.

Emmerich, Kurt

Schiedsrichter Weyland pfeift am Wochenende in Moskau das Spiel Sowjetunion gegen UdSSR.

Emmerich, Lothar

Gib mich die Kirsche!

Ich habe nicht einfach draufgeknallt, sondern instinktiv die Lage gepeilt und den richtigen Winkel gewählt.

englischer Sport-Kommentator

(zu Erikssons Geheimwaffe Theo Walcott) Wenn man einem arglosen Passanten einen nassen Fisch um die Ohren haut, mag er überrascht sein. Aber es ist keine Geheimwaffe.

Entenmann, Willi

Unser Schiff hat Schlagseite. Es läßt sich nur wieder aufrichten, wenn wir alle auf dieselbe Seite gehen.

Ernst, Fabian

(nach Schalkes 0:1 in Eindhoven) Wir können auch noch schlechter.

Ernst, Thomas

(zum theoretisch noch möglichen Klassenverbleib des VfL Bochum) Sowas kommt vielleicht im Märchen vor.

Eschweiler, Walter

(in der 86. Spielminute zu Herbert Büssers, der einen Elfmeter reklamierte) So spät kann man keinen Elfmeter mehr geben.

Die Leistung eines Schiedsrichters ist mit irdischen Gütern nicht zu bezahlen.

Esser, Wolfram

Das Spiel ist zu weit, zu eng.

Etokoké, Epouné Albert

(Verbandspräsident von Kamerun) Fußball verlangt Intelligenz der Füße.

Europameistermannschaft 1996

(zu Bundeskanzler Helmut Kohl, als dieser nach dem Match die Kabine betrat) Helmut, senk' den Steuersatz.

Eurosport-Kommentator

Er hat viel gearbeitet an seiner Beinarbeit - schauen Sie sich nur die Oberarme an!

Mpenza hat im bisherigen Saisonverlauf 6, sein Sturmpartner Ebbe Sand 14 mal getroffen. Damit hat das Sturmduo die Hälfte aller 20 Schalker Tore erzielt.

Statistiken sind hinterhältige Begleiter. Jedenfalls, wenn man sie überinterpretiert. Zum Beispiel Slowenien. (Er überlegt.) Zu Slowenien habe ich gar keine Statistik, die gibt es erst seit ein paar Jahren.

Und jetzt kommt Michael Zechner! Der Ösi trifft für die Ossis.